Eine wichtige Abstimmung für viele Sportvereine steht in Altstätten an. Das Grüntal soll erneuert werden, damit in Zukunft alle Fussballteams dort trainieren und spielen können. Die GESA als Stätte grosser Erfolge und wunderbarer Erinnerungen wird im Gegenzug aufgegeben, was neue Möglichkeiten für andere Vereine schafft. Diese Veränderung weckt Emotionen und wirft Fragen auf. Deshalb wurden die Mitglieder des FC Altstätten zu einer Informationsveranstaltung mit anschliessender Fragerunde eingeladen.
Der Wintergarten vom Rest. Lindenhof diente als Rahmen für den Anlass und war sehr gut gefüllt.
Das Projekt begeistert
Andreas Broger, Präsident des FC Altstätten, erläuterte zunächst den aktuellen Stand der Projektplanung. Mithilfe von Plänen und Visualisierungen zeigte er den Mitgliedern die Ideen auf und erklärte verschiedene Details. Er berichtete zudem von den Verhandlungen mit der Stadt und ging anschliessend ausführlich auf das Thema Kosten und Finanzierung ein. Dabei wurde deutlich, dass der FC Altstätten noch viel Eigenleistung und kreative Ideen einbringen kann, um am Ende eine nachhaltige Anlage zu realisieren.
Fest steht: Das Projekt ist breit abgestützt und begeistert die Mitglieder, weil es zukunftsorientiert gedacht ist und Spielraum lässt, falls der Sport in Altstätten weiterhin so stark wächst. Besonders grossen Anklang fand die Lage des neuen Clublokals, von dem aus Besucherinnen und Besucher sowie Vereinsmitglieder direkten Zugang zu vier Spielfeldern hätten.
Parkplätze, Duschen und Stehplätze für Zuschauer
Veränderungen sind immer spannend – ausser, sie betreffen einen selbst. Dann gleichen sie oft einem Ausflug in unsichere Gewässer. Entsprechend wichtig war es Andreas Broger, ausreichend Zeit für die Fragerunde einzuplanen.
Zunächst wurde das Thema Parkplätze angesprochen. Hier konnte Entwarnung gegeben werden: Dank der Zusammenarbeit mit der Soplar verfügt das Grüntal künftig sogar über mehr als 150 Parkplätze, das sind 20 mehr als rund um die GESA. Zudem ist das Grüntal aufgrund der Nähe zum Bahnhof auch mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar.
Ein weiteres zentrales Diskussionsthema betraf die geplanten neuen Garderoben. Aktuell sieht das Projekt zwei zusätzliche Garderoben mit Duschen vor. Mehrere Mitglieder wünschten sich jedoch vier Garderoben, um langfristig besser aufgestellt zu sein. Seitens der Projektleitung wurde erklärt, dass die Reduktion aus Kostengründen notwendig sei. Gleichzeitig wurde betont, dass das Projekt bewusst so konzipiert ist, dass bei tieferen Baukosten oder zusätzlichen Einnahmen jederzeit zwei weitere Garderoben realisiert werden könnten. Diese Option werde entsprechend auch in der Baubewilligung berücksichtigt. Andreas Broger zeigte sich zuversichtlich, dieses prioritäre Thema positiv abschliessen zu können.
Ebenfalls auf grosses Interesse stiessen die geplanten Steh- und Sitzplätze rund um den Hauptplatz. Verschiedene Varianten wurden diskutiert und wertvolle Inputs gesammelt.
«Insgesamt ein sehr positiver Abend mit vielen guten Inputs. Wir stellen vor allem fest, dass die Möglichkeit einer späteren Aufstockung oder Erweiterung des neuen Klublokals auf sehr positives Echo stösst. Die Mitglieder wissen jetzt, dass wir mit mehr Eigenleistung und zusätzlichen finanziellen Mitteln auch mehr bewerkstelligen können», so Andreas Broger.
Meilensteine
Zum Abschluss informierte der Verein über die nächsten Meilensteine: einen öffentlichen Informationsanlass am 19. Februar um 19:30 im Sonnensaal, den Gang an die Wahlurne am 8. März sowie die Abstimmung über den Baurechtsvertrag. Klar wurde dabei: Das Projekt Grüntal befindet sich auf einem anspruchsvollen, aber gut vorbereiteten Weg – getragen vom Engagement aller beteiligten Vereine und Vereinsmitglieder sowie vom gemeinsamen Ziel, die Infrastruktur Altstättens nachhaltig zu erneuern.
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